Gottenheimer Friedhof
Laufende Pflege / Umgestaltung
Friedhofsanlagen bedürfen steter Pflege:
- 2026 Historische Grabmale bewahren
- 2025 Grabsuche nach Familienname
- 2025 Friedhofsrundgang (alle Gräber)
- 2021 Lageplan gärtnergepfl. Grabfeld
- 2021 Gärtnergepflegtes Grabfeld
- 2020 Pflasterung der Hauptwege
- 2018 GR zu neuen Bestattungsformen
- 2014 Neu: Parkplatz/ Friedhofszugang
- 2010 Sanierung der Aussegnungshalle
- 2007 Errichtung Urnengrabanlage
- 2005 Bestandslageplan Friedhof
- Dauergrabpflege 'Erinnerungsgarten'
Entwicklung der Friedhofs seit 2000
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© Alle Bilder: Google Earth
Kleine Geschichte des Friedhofs
Es gab schon früher eine alemannische Begräbnisstätte
, sehr wahrscheinlich im Gewann Breike
über dem Hahlenrain.
Um 1350 konnten die Friedhöfe die Toten nicht mehr alle aufnehmen, da zu viele durch den schwarzen Tod
(Pest) starben.
Seit 1493 besteht in Gottenheim ein offizielles kirchenrechtliches Begräbnisrecht.
1825 wurde der neue Friedhof Breike
errichtet und gesegnet.
Bereits Jahre zuvor bekam die Gemeinde die Auflage, einen neuen Friedhof (Gottesacker
) zu errichten. Die Beisetzungen auf dem Kirchhof um die Kirche herum waren nicht mehr zeitgemäß und nur noch geduldet.
So wurde der neue Friedhof außerhalb des Dorfes und doch in unmittelbarer Nähe (200 m) zur Kirche angelegt.
Es wurde verlangt, den ganzen Gottesacker mit einer 8 Schuh hohen Mauer zu umgeben (1 Schuh = 32 cm x 8 = 2,56 m).
Außerhalb der Mauer sollten zur Verschönerung Nussbäume gepflanzt werden, um auch die Ausdünstungen des Friedhofes zu mindern:
Ein weiterer Nutzen wäre, wenn später die Nüsse zu Öl verarbeitet würden und dieses für das Ewige Licht in der Kirche Verwendung fände.
Zur Pflege und Unterhaltung der Anlage brauchte die Gemeinde einen Totengräber.
